Religion
HAUSEIGENE SYNAGOGE - SENIORENRESIDENZ ZAIDMAN
Die Zaidman Seniorenresidenz ist eine Einrichtung der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG), und keine jüdisch geprägte Senioreneinrichtung kommt ohne Synagoge aus. Die Synagoge der Zaidman Senioren Residenz bildet dabei mit ihren runden, geschwungenen Formen nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern ist als erste Inklusionssynagoge der IKG natürlich auch vollständig barrierefrei. Die großzügigen Fensterflächen und der in hellen Holztönen gehaltene Innenraum unterstützen die spirituelle Erhebung.
Mit Gebeten zu allen jüdischen Feiertagen, aber auch am Schabbat, dem wöchentlichen Ruhetag, wird die Synagoge den Bewohnern der Zaidman Seniorenresidenz ihre Türen öffnen. Dieses Angebot ist selbstredend nicht auf die jüdischen Bewohner beschränkt, sondern richtet sich an die gesamte Hausgemeinschaft.
Jüdisches Profil
Was macht ein Haus zu einem jüdischen Haus? Es sind nicht nur die Mesusot an den Türen und die Synagoge, in der man sich zum Gebet versammelt. Es sind die Gemeinschaft, die gemeinsam verbrachte Zeit und die jüdischen Feste, die wir miteinander feiern. Und es ist das geteilte leibliche Wohl: Die Zaidman Seniorenresidenz bietet ihren Bewohnern eine vollständig koschere Verpflegung unter Aufsicht des Münchner Oberrabbiners.
Wer nicht religiös ist, der muss es in unserem Haus nicht werden; wer aber nach dem jüdischen Gesetz leben möchte, dem soll dies in der Zaidman Seniorenresidenz möglich sein.
Das bedeutet ein gemeinsames Entzünden der Schabbat- und Chanukka-Kerzen, Feiern zu Purim und eine eigene Laubhütte zum Sukkot-Fest. Vor allem aber bedeutet Jüdischkeit für uns, ein Haus wie die Zaidman Seniorenresidenz mit dem Respekt und der Wertschätzung gegenüber älteren Menschen zu betreiben, die die jüdische Tradition verlangt. Neben der Zufriedenheit unserer Bewohner ist das der Maßstab, an dem wir uns messen.